Einzeltermine von 15 bis 20 Minuten sind besser als Massenbesichtigungen: Sie lernen die Bewerber kennen, ernsthafte Interessenten fühlen sich wertgeschätzt, und Sie behalten die Kontrolle. Legen Sie feste Zeitfenster fest – im Dashboard geben Sie Termine frei, Interessenten buchen selbst, Bestätigung und Erinnerung laufen automatisch.
Vorbereitung: Wohnung gelüftet, sauber, alle Lampen an, Energieausweis und Grundriss dabei (Vorlagepflicht). Nennen Sie Kaltmiete, Nebenkosten, Kaution und Verfügbarkeit klar; Fragen zu Heizung, Nebenkostenhöhe der Vorjahre und Hausgemeinschaft sind berechtigt und ehrlich zu beantworten.
Datenschutz bei der Besichtigung: Nur Name und Kontaktdaten notieren. Keine Ausweiskopien, keine Selbstauskunft, keine Einkommensfragen – das kommt erst, wenn ein Bewerber danach erklärt, dass er die Wohnung möchte.
Achten Sie auf Ihre eigenen Eindrücke, aber bewerten Sie sachlich: Zuverlässigkeit (pünktlich, vorbereitet), Passung zur Wohnung (Haushaltsgröße, Einzugstermin), respektvoller Umgang. Herkunft, Religion, Familienplanung oder Gesundheit sind keine Kriterien – und Fragen danach unzulässig.
Stand: September 2026 · Quellen: BGB, GEG, BetrKV, AGG, Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz 01/2026. Dieser Ratgeber informiert allgemein und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.